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Warum auch du auf Pflanzenmilch umsteigen solltest!

 

Ohne lange um den heißen Brei herum zu reden, möchte ich in diesem Artikel einige Argumente anführen, die aufzeigen sollen, warum du die Finger von Kuhmilch lassen und anstatt dessen lieber auf Pflanzenmilch zurückgreifen solltest.

#1 Der menschliche Körper ist nicht dafür ausgerichtet Milchzucker zu verdauen!
Ein Baby ist dazu in der Lage Muttermilch aufgrund des Enzyms „Laktase“ zu verdauen. Jedoch sollten Säuglinge unter einem Jahr keine Kuhmilch zu trinken bekommen. Das liegt daran, dass der menschliche Körper nicht dafür ausgerichtet ist Milchzucker zu verdauen. Das noch unreife Verdauungssystem verträgt Kuhmilch nicht. (Dass es bis ins Erwachsenenalter hinein möglich ist Milchzucker zu verdauen haben wir einem evolutionsgeschichtlichen Gendefekt zu verdanken).

#2 Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist laktoseintolerant! 
Unter Laktoseintoleranz versteht man die Unfähigkeit des Organismus, Milchzucker (Laktose) richtig zu verdauen. Dass diese Unverträglichkeiten nicht einem Krankheitsbild entsprechen sondern „normal“ und „logisch“ sind wird spätestens dann klar, wenn man sich mit der Thematik „Milch“ eingehender befasst. In Kontinenten wie Asien oder Afrika ist es gerademal 1% der Menschen möglich Milchzucker zu verdauen und eine Verträglichkeit von Milch gehört dort zur Ausnahme! Der menschliche Körper ist nunmal nicht auf Kuhmilch angewiesen. Ganz im Gegenteil.

#3 Kuhmilch steht unter Verdacht Krankheiten auszulösen!
Zwar mangelt es leider hier noch an wissenschaftlichen Studien und Belegen, dennoch steht Milch unter Verdacht diverse Krankheiten auszulösen, die einer Milchallergie zu Grunde liegen. Babys sollen demnach besonders anfällig für Allergien sein. Milchgegner sind der festen Überzeugung, dass auch bei Erwachsenen eine Verbindung zwischen Milchkonsum und Krankheiten wie Asthma, Diabetes und Neurodermitis besteht. Grund dafür könnten die in der Milch enthaltenen artfremden Proteine sein, gegen die sich der Körper zur Wehr setzt.

#4 Die Sache mit dem „Kalzium!“
Wir haben es als Kind wohl alle zu hören bekommen. „Trink deine Milch, damit du groß und stark wirst“.
Ja, es ist richtig, dass Milch sehr viel Kalzium enthält. Da unsere Knochen auch zum größten Teil aus Kalzium bestehen, war man lange Zeit der Annahme, dass man durch Milchkonsum Krankheiten wie Osteoporose gut vorbeugen könne. Inzwischen weiß man, dass tierisches Eiweiß (das beispielsweise in Kuhmilch vorkommt) den Körper übersäuert. Um dieser Übersäuerung entgegen zu wirken benötigt der Körper wiederum erst recht Kalzium welches er aus den Knochen entnimmt. Ein Mangel an Kalzium besteht also nicht darin, dass wir zu wenig Milch trinken. Der Knackpunkt ist, dass wir unseren Körper durch falsche Ernährung zu sehr übersäuern. Kaffee, Fleisch, Milchprodukte, zuckerhaltige Limonaden, Süßkram und ähnliche Lebensmittel führen unweigerlich zu Übersäuerung! Pflanzliches Eiweiß kann leichter verstoffwechselt werden. Mit grünem Blattgemüse, Getreide, Brokkoli und anderen pflanzlichen Quellen, können wir den Mineralstoff Kalzium in unsere Ernährung integrieren ohne den pH-Wert in den sauren Bereich zu zwingen.

#5 Milch als natürliches Produkt? 
Viele Menschen haben das romantische Bild im Kopf, dass Milch natürlich sein muss, weil sie direkt frisch von der Kuh getrunken werden kann. Doch der Alltag holt uns schnell in die Realität zurück! Kuhmilch ist ein stark verarbeitetes Lebensmittel welches homogenisiert, pasteurisiert, wärmebehandelt und halt haltbar gemacht werden muss.

#6 Das Klischee von der glücklichen Bio-Kuh!
Was Bio-Kühe nicht von Tieren aus Massentierhaltung unterscheidet ist die Tatsache, dass Kühe jährlich besamt und künstlich geschwängert werden müssen, damit sie Milch geben können. Denn eine Kuh produziert Milch für ihre Kälbchen um diese aufziehen zu können. Die Kälber werden nach der Geburt sofort von ihrer Mutter getrennt. Wenn die Kuh ihren „Job“ als Milchproduzent erledigt hat, landet sie direkt auf dem Schlachthof. Eine Küh gibt normalerweise 8 Liter Milch pro Tag, doch Turbokühe müssen bis zu 40 Liter Milch pro Tag produzieren. Die Tiere werden mit speziellem Kraftfutter gefüttert um möglichst viel Leistung zu bringen und da die Kühe wie bereits erwähnt dauergeschwängert werden, entzünden sich nicht selten ihre Euter. Oder sie werden anderweitig krank. Zu diesem Zeitpunkt kommt dann Antibiotika ins Spiel um die Tiere zu behandeln. Dieses Antibiotika gelangt natürlich auch zu uns Menschen, indem wir Kuhmilch konsumieren.

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Es gibt inzwischen zahlreiche pflanzliche Alternativen für Milch!
Kokosmilch,
Reismilch,
Hafermilch,
Mandelmilch und Sojamilch sind nur einige davon!

Kennst du schon mein „Do it yourself“ Rezept für selbstgemachte Reismilch? Vielleicht magst du das Rezept ja einmal ausprobieren und mir in den Kommentaren berichten wie es dir gelungen ist und ob es dir geschmeckt hat!

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