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Bio? Muss das wirklich sein?

Sind Bio-Lebensmittel gesünder?
Da mich regelmäßig und immer wieder Fragen zu dieser Angelegenheit erreichen, ist es mir wichtig heute ein Thema mit euch unter die Lupe zu nehmen, bei welchem sich die Geister oft scheiden. „Bio? Muss das wirklich sein?“ 

Nicht nur Bio-Läden erleben zur Zeit einen regelrechten Boom, auch in landläufigen Supermärkten ist deutlich ein Trend in puncto „BIO“ zu beobachten. Viele Menschen bevorzugen insbesondere bei Obst- und Gemüse Bio-Produkte, jedoch ist es für den Geldbeutel meist nicht vertretbar ausschließlich auf Bio-Qualität zurückzugreifen. Im Endeffekt setzt natürlich jeder selbst seine Prioritäten und entscheidet selbstverantwortlich wieviel „Bio“ man sich letztendlich leisten kann oder möchte. Weshalb es meiner Meinung nach durchaus Sinn macht öfters mal zu Lebensmitteln aus ökologischem Anbau zu greifen erfährst du in diesem Artikel!

Wofür stehen Lebensmittel in Bio-Qualität?
Bio-Lebensmittel aus kontrolliert ökologischen Landbau dürfen nicht mit chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln angebaut werden. Außerdem dürfen Bio-Lebensmittel laut Gesetz nicht gentechnisch manipuliert werden! Geschmacksverstärker oder künstliche Farbstoffe haben in Bio-Produkten ebenfalls nichts zu suchen.

Warum sind Bio Lebensmittel die bessere Wahl?
Da Lebensmittel aus ökologischen Anbau nicht mit Chemikalien und Pestiziden behandelt werden dürfen liegt es auf der Hand, dass die Schadstoffbelastung im Vergleich zu herkömmlich angebauten Lebensmitteln um einiges geringer ist. Viele Leute sind überzeugt davon, dass „Bio“ besser schmeckt. Tatsache ist auf jeden Fall, dass „Bio“-Lebensmittel weniger Zusätze enthalten und daher natürlicher schmecken. Es wurde nachgewiesen, dass Öko-Lebensmittel einen deutlich höheren Nährstoffgehalt aufweisen was möglicherweise auf gesündere und nährstoffreichere Böden zurückzuführen ist.

Und was, wenn ich mir „Bio“ nicht leisten kann/will?
Es ist Fakt, dass über 50% der Lebensmittel in unseren Obst- und Gemüseabteilungen aus dem Ausland importiert werden. Was kannst du tun? Es empfiehlt es sich in erster Linie auf regionale und saisonale Lebensmittel zurückzugreifen. Damit unterstützt du sogar noch gleichzeitig den Umweltschutz. 

Außerdem kannst du davon ausgehen, dass Lebensmittel mit dicker Schale (z.B.: Orangen, Bananen,…) weniger belastet sind als Obst und Gemüse mit dünner Schale (z.B.: Nektarinen,…). Bei grünem Blattgemüse, Tomaten oder anderen Lebensmitteln bei denen „die Schale“ verzehrt wird bist du jedoch immer noch mit Produkten aus ökologischem Anbau am besten beraten.

Fazit
Auf Grund der geringeren Schadstoffbelastung und des höheren Nährstoffgehalts ist es ein sauberer und gesunder Entschluss auf Bio-Lebensmittel zu setzen. Ich wünsche uns allen viele bewusste Entscheidungen! 

Warum du übrigens unbedingt lernen solltest selbst zu kochen und weshalb es sich lohnt auf Pflanzenmilch umzusteigen erfährst du in den verlinkten Beiträgen.

Rezepte

Kindheitserinnerung: Dill-Sauce

Es ist wieder soweit! Bissen fürs Gewissen ruft gemeinsam mit Cookies&Style inzwischen schon zum vierten Mal zur Blogparade „Season your kitchen“ auf. Da ich schon von Anfang an mit der von Partie bin, lasse ich es mir natürlich auch diesmal nicht nehmen mitzumachen. Schon gar nicht, weil diesmal neben Zuckermais und Heidelbeeren der DILL zur Auswahl steht!

Ich bin den beiden Mädls gerade so dankbar für diese Aktion, denn sie hat mich daran erinnert wie sehr ich als Kind die Dill-Sauce meiner lieben Oma vergöttert habe! Sofort wurden Kindheitserinnerungen wach und ich MUSSTE diese Sauce einfach so schnell wie möglich zaubern, denn ich wollte mich unbedingt auf eine Zeitreise zurück in die Kindheit begeben. Und ich wurde nicht enttäuscht!

Die Dill-Sauce basiert auf dem Prinzip einer Bechamel-Sauce und ist blitzschnell hergestellt. Vergesst nur nicht gut umzurühren und die Sauce optimal eindicken zu lassen. Einfacher geht es kaum!

Es lohnt sich, frischen Dill zu verwenden, der Geschmacksunterschied im Vergleich zu getrocknetem Dill macht sich nämlich bemerkbar. Solltet ihr keinen frischen Dill zur Verfügung haben, so könnt ihr auch alternativ tiefgekühlte Ware verwenden.

Die Dill-Sauce macht sich besonders gut zu Kartoffeln wobei sie mir auch in Kombination mit Brokkoli und Reis ausgesprochen gut mundet! Doch nun genug der vielen Worte, probiert die Sauce am besten selbst aus!

Kindheitserinnerung: Dill-Sauce
Zutaten
  • 2 EL pflanzliche Butter (z.B.: Alsan) oder Margarine
  • 2 EL Mehl
  • Salz & Pfeffer
  • 250 Milliliter Pflanzenmilch
  • 1 Bund frischer Dill
So wird es gemacht!
  1. Die pflanzliche Butter zusammen mit dem Mehl in einem Topf dunkelbraun anschwitzen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Die Pflanzenmilch unter ständigem Rühren hinzufügen und gut einkochen lassen.
  3. Wenn die Sauce schön eingedickt ist den frisch gehackten Dill hinzufügen und fertig!

Das folgende Rezept reicht apropos für circa zwei Personen.

Wenn du Lust auf weitere Saucen und Dips hast, dann interessiert dich vielleicht mein Rezept für vegane Sauce Hollandaise oder dieses leckere Baba Ganoush.

 

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Kurkuma, Baby!

Alles, was du über die indische Wunderwurzel wissen musst!

 

In unserer Küche kommt in letzter Zeit regelmäßig ein Gewürz zum Einsatz, welchem wir in den letzter Jahren leider kaum Beachtung geschenkt haben. Die Rede ist von KURKUMA!

Kurkuma ist den meisten Menschen als Gewürz ein Begriff. Stichwort Curry. Und das war es dann aber auch meist schon wieder. Doch der gelbe Ingwer (wie Kurkuma auch genannt wird) ist weitaus mehr als „nur“ ein Küchengewürz!

Wenn du schonmal mit Kurkuma Bekanntschaft gemacht hast, ist dir bestimmt gleich die markant gelbe Farbe ins Auge gestochen. Das erklärt, weshalb der Kurkuma auch als Gelbwurz bezeichnet wird. Die Gelbwurz gehört zur Familie der indischen Ingwergewächse und findet besonders im Ayurveda (zu Recht) ihren Platz! Die Wurzel erfreut sich vor allem in den Naturmedizin größter Beliebtheit.

Kurkuma wirkt entzündungshemmend und hilft besonders gut bei Verdauungsproblemen. Auch bei Müdigkeit greift man in Indien gerne auf Kurkuma zurück. Die indische Wunderwurzel gilt als hochwirksame Naturarznei!

Für Diabetiker ist Kurkuma ein wahrer Segen, denn er senkt nachweislich den Blutzuckerspiegel.Wenn das keine gute Nachrichten sind!?

Ein Ärzteteam aus Amerika hat nachgewiesen, dass Kurkuma sogar der Alzheimer-Krankheit vorbeugen kann. Aber auch bei Rheuma, zu hohen Cholesterinwerten oder Bluthochdruck wirkt Kurkuma wahre Wunder. In Indien gilt die Wunderwurzel als wichtiger Gefäßschutz!

Auf Grund der entzündungshemmenden Wirkung sorgt Kurkuma bei Erkältungen dafür, dass du schnell wieder auf die Beine kommst. Die heilsame Wirkung der Kurkuma-Wurzel ist unter anderem auf den Wirkstoff „Curcumin“ zurückzuführen.

Wenn du nun Lust darauf hast Kurkuma zu testen, dann empfehle ich dir ein meinen Fitmacher-Trank der dich gerade bei einer Erkältung effektiv beim Gesundwerden unterstützt. Außerdem liebe ich das vegane Kokos-Linsen Dal mit Kurkuma von „The vegetarian diaries“. Vielleicht schmeckt es dir ja auch so gut wie mir!

Abschließend habe ich heute noch ein kleines Goodie für alle Indien-Fans! Ich möchte euch gerne einen sehr interessanten Artikel über die TOP 10 kulinarischen Köstlichkeiten Indiens weiterempfehlen, denn mir ist beim Lesen wirklich das Wasser im Munde zusammengelaufen. Dankeschön an dieser Stelle an die liebe Julia von Trippingtribe, die sich die Mühe gemacht hat, diese lesenswerte Zusammenfassung zu veröffentlichen.

Rezepte

Fitmacher-Trank mit Kurkuma

Wer unseren Artikel zur indischen Wunderwurzel (= Kurkuma) kennt weiss, was für eine ungeheure Kraft in dieser kleinen Wurzel steckt! Leider findet Kurkuma viel zu selten Verwendung in der heimischen Küche und wir finden, das sollte sich dringend ändern! Indem du dich für die Wunderwurzel entscheidest tust du dir selbst etwas Gutes!

Spätestens wenn die nächste Grippewelle im Anmarsch ist, denkst du vielleicht an dieses Rezept zurück, denn die Kombination aus den beiden Wurzeln Ingwer und Kurkuma bringt dich garantiert wieder sehr  schnell auf die Beine! Die heilende Wirkung der Gelbwurz erfreut sich nicht umsonst im Ayurveda größter Beliebtheit! Wenn du einmal wieder einen echten Fitmacher gebrauchen kannst, dann ist dieses Rezept auf jeden Fall das Richtige für dich!

Fitmacher: Orangen-Kurkuma Trank!
Zutaten
  • 4 Saftorangen (ergibt ca. 320ml frisch gepressten Orangensaft)
  • 1 TL Zitronensaft (oder etwas Abrieb einer frischen Bio-Zitrone)
  • 1 Banane
  • ½ Scheibe einer frischen Ananas
  • 1 TL Kurkuma
  • ¼ TL frische Ingwerwurzel
  • 2 EL Eiswürfel oder "crushed Ice"
So wird es gemacht!
  1. Die frischen Orangen pressen, so dass ungefähr 320 Milliliter Orangensaft entsteht.
  2. Den frisch gepressten Orangensaft zusammen mit den restlichen Zutaten pürieren!
  3. TIP: Du kannst gerne die doppelte Menge Saft machen, so hast du gleich am nächsten Morgen ein weiteres Glas des Zaubertranks parat!

 

PS.: Kennst du schon mein zuckerfreies Himbeer-Zitronen Kracherl? Falls du ein Fan von selbstgerechter Limonade bist, solltest du dieses Rezept unbedingt ausprobieren!

 

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Warum du lernen solltest selbst zu kochen!

Es gibt einige verdammt gute Argumente die dafür sprechen in Zukunft selbst den Kochlöffel zu schwingen. Dass Fertiggerichte und Fastfood nicht gerade der Schlüssel zu Gaumenfreuden oder Gesundheit sind ist inzwischen zum Glück hinlänglich bekannt. Dir ist bestimmt auch selbst schon aufgefallen, dass Qualität und Geschmack bei Fertigprodukten und/oder Fastfood so gut wie immer auf der Strecke bleiben.

Indem du selbst kochst hast du die Gewissheit, dass dein Essen frei von unerwünschten Fremd- oder Hilfsstoffen ist. Bestimmt hast du keine Lust auf Konservierungs- und andere Zusatzstoffe. Wenn du lernst mit frischen Zutaten selbst zu kochen, hast du die beste Kontrolle darüber was du zu dir nimmst um noch lange gesund und fit zu bleiben.

Oft geht es nur darum, endlich den ersten Schritt zu wagen, den inneren Schweinehund zu überwinden und die bequeme Komfortzone zu verlassen. In der Regel stellt sich rasch eine Routine ein, sobald man damit beginnt selbst zu Kochen. Um eine gesunde Mahlzeit zubereiten zu können muss niemand stundenlang in der Küche stehen. Kein Hokuspokus! In 15 bis 20 Minuten gelingt es sogar ohne große Vorkenntnisse leckere Gerichte zu zaubern. Außerdem wächst der Mensch an seinen Aufgaben. Du wirst deine Fertigkeiten mit etwas Interesse automatisch verbessern und weiterentwickeln. Das ist ein Versprechen!

Wenn du auf der Suche nach appetitlichen Rezepten bist, dann kann ich dir übrigens ein wunderbares, veganes Rezepteportal weiterempfehlen! Nämlich die SPINATEULE! Dort wirst du bestimmt fündig, wenn du einmal etwas Inspiration gebrauchen kannst.

Und dann wären da noch was! Selbst zu kochen spart Geld. Jawoll! Es spricht überhaupt nichts dagegen, wenn du mit Freunden oder Familie oder auch alleine auswärts essen gehst. Genieße diese kleinen Ausnahmen. Mache diese Unternehmungen jedoch zu etwas Besonderem!

Auch im Kampf gegen lästiges Übergewicht ist selber Kochen perfekt geeignet! Du entscheidest nämlich im Vergleich zu Fertiggerichten selbst wie du Zucker, „Sahne“, „Butter“ und diverse andere Zutaten dosierst! Besonders bei Lebensmittelunverträglichkeiten oder Diabetes ist es GOLD wert selbst Herr über die verwendeten Zutaten zu sein!

Hast du schonmal gemeinsam mit Freunden gekocht? Ein kreativer, geselliger Abend auf den ihr euch freuen könnt ist auf jeden Fall vorprogrammiert, wenn ihr gemeinsam den Kochlöffel schwingt. Wie wäre es denn einmal mit veganen Mac&Cheese? Außerdem ist dieses Schokomousse ideal als Nachtisch geeignet und im handumdrehen zubereitet! Für den späteren Abend könnt ihr euch auch ein paar leckere zuckerfreie Pralinchen im Kühlschrank kaltstellen!

Lasst es euch gut gehen und passt gut auf euch auf!
Das sollten wir uns alle wert sein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rezepte

Sommerlicher Nudelsalat mit Erdbeeren

 

Gehörst du auch zu den Kandidaten, die Salat zwar sehr lieben aber davon oft nicht richtig satt werden? Dann schafft dieses Rezept Abhilfe, denn wir haben einen fruchtigen Nudelsalat getestet der richtig schön satt und zufrieden macht.

Dazu harmoniert übrigens perfekt dieses Bärlauch-Pestobrot.
Solltest du es noch nicht kennen, dann kann ich dir nur wärmstens empfehlen es unbedingt auszuprobieren.

Und falls du noch auf der Suche nach einem Dessert bist, dann wird dir dieses leckere und zugleich gesunde Schokoladenmousse bestimmt den Tag versüßen!

Nun aber zu unserem fruchtigen Sattmachersalat!

Sommerlicher Nudelsalat mit Erdbeeren
Zutaten
  • 250 Gramm Nudeln
  • 200 Gramm frische Champignons
  • 200 Gramm Erdbeeren
  • 400 Gramm Vogerlsalat oder Babyspinat
  • 150 Milliliter Acetico Balsamico
  • 3 EL Ahornsirup
  • Salz & Pfeffer
  • Basilikum nach Belieben
So wird es gemacht!
  1. Die Nudeln nach Packungsanleitung bissfest garen.
  2. In der Zwischenzeit kümmern wir uns um das Dressing, indem wir den Balsamicoessig zusammen mit dem Ahornsirup in einen Topf geben und die beiden Flüßigkeiten etwas einkochen lassen.
  3. Erdbeeren und Champignons gut waschen, würfeln und in eine Schüssel geben. Danach den Vogerlsalat (bzw. den Babyspinat) ebenfalls gut waschen und dazugeben.
  4. Die Nudeln mit den anderen Zutaten vermengen und zum Schluß noch mit etwas gehacktem Basilikum bestreuen.

 

 

 

 

 

 

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Warum auch du auf Pflanzenmilch umsteigen solltest!

 

Ohne lange um den heißen Brei herum zu reden, möchte ich in diesem Artikel einige Argumente anführen, die aufzeigen sollen, warum du die Finger von Kuhmilch lassen und anstatt dessen lieber auf Pflanzenmilch zurückgreifen solltest.

#1 Der menschliche Körper ist nicht dafür ausgerichtet Milchzucker zu verdauen!
Ein Baby ist dazu in der Lage Muttermilch aufgrund des Enzyms „Laktase“ zu verdauen. Jedoch sollten Säuglinge unter einem Jahr keine Kuhmilch zu trinken bekommen. Das liegt daran, dass der menschliche Körper nicht dafür ausgerichtet ist Milchzucker zu verdauen. Das noch unreife Verdauungssystem verträgt Kuhmilch nicht. (Dass es bis ins Erwachsenenalter hinein möglich ist Milchzucker zu verdauen haben wir einem evolutionsgeschichtlichen Gendefekt zu verdanken).

#2 Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist laktoseintolerant! 
Unter Laktoseintoleranz versteht man die Unfähigkeit des Organismus, Milchzucker (Laktose) richtig zu verdauen. Dass diese Unverträglichkeiten nicht einem Krankheitsbild entsprechen sondern „normal“ und „logisch“ sind wird spätestens dann klar, wenn man sich mit der Thematik „Milch“ eingehender befasst. In Kontinenten wie Asien oder Afrika ist es gerademal 1% der Menschen möglich Milchzucker zu verdauen und eine Verträglichkeit von Milch gehört dort zur Ausnahme! Der menschliche Körper ist nunmal nicht auf Kuhmilch angewiesen. Ganz im Gegenteil.

#3 Kuhmilch steht unter Verdacht Krankheiten auszulösen!
Zwar mangelt es leider hier noch an wissenschaftlichen Studien und Belegen, dennoch steht Milch unter Verdacht diverse Krankheiten auszulösen, die einer Milchallergie zu Grunde liegen. Babys sollen demnach besonders anfällig für Allergien sein. Milchgegner sind der festen Überzeugung, dass auch bei Erwachsenen eine Verbindung zwischen Milchkonsum und Krankheiten wie Asthma, Diabetes und Neurodermitis besteht. Grund dafür könnten die in der Milch enthaltenen artfremden Proteine sein, gegen die sich der Körper zur Wehr setzt.

#4 Die Sache mit dem „Kalzium!“
Wir haben es als Kind wohl alle zu hören bekommen. „Trink deine Milch, damit du groß und stark wirst“.
Ja, es ist richtig, dass Milch sehr viel Kalzium enthält. Da unsere Knochen auch zum größten Teil aus Kalzium bestehen, war man lange Zeit der Annahme, dass man durch Milchkonsum Krankheiten wie Osteoporose gut vorbeugen könne. Inzwischen weiß man, dass tierisches Eiweiß (das beispielsweise in Kuhmilch vorkommt) den Körper übersäuert. Um dieser Übersäuerung entgegen zu wirken benötigt der Körper wiederum erst recht Kalzium welches er aus den Knochen entnimmt. Ein Mangel an Kalzium besteht also nicht darin, dass wir zu wenig Milch trinken. Der Knackpunkt ist, dass wir unseren Körper durch falsche Ernährung zu sehr übersäuern. Kaffee, Fleisch, Milchprodukte, zuckerhaltige Limonaden, Süßkram und ähnliche Lebensmittel führen unweigerlich zu Übersäuerung! Pflanzliches Eiweiß kann leichter verstoffwechselt werden. Mit grünem Blattgemüse, Getreide, Brokkoli und anderen pflanzlichen Quellen, können wir den Mineralstoff Kalzium in unsere Ernährung integrieren ohne den pH-Wert in den sauren Bereich zu zwingen.

#5 Milch als natürliches Produkt? 
Viele Menschen haben das romantische Bild im Kopf, dass Milch natürlich sein muss, weil sie direkt frisch von der Kuh getrunken werden kann. Doch der Alltag holt uns schnell in die Realität zurück! Kuhmilch ist ein stark verarbeitetes Lebensmittel welches homogenisiert, pasteurisiert, wärmebehandelt und halt haltbar gemacht werden muss.

#6 Das Klischee von der glücklichen Bio-Kuh!
Was Bio-Kühe nicht von Tieren aus Massentierhaltung unterscheidet ist die Tatsache, dass Kühe jährlich besamt und künstlich geschwängert werden müssen, damit sie Milch geben können. Denn eine Kuh produziert Milch für ihre Kälbchen um diese aufziehen zu können. Die Kälber werden nach der Geburt sofort von ihrer Mutter getrennt. Wenn die Kuh ihren „Job“ als Milchproduzent erledigt hat, landet sie direkt auf dem Schlachthof. Eine Küh gibt normalerweise 8 Liter Milch pro Tag, doch Turbokühe müssen bis zu 40 Liter Milch pro Tag produzieren. Die Tiere werden mit speziellem Kraftfutter gefüttert um möglichst viel Leistung zu bringen und da die Kühe wie bereits erwähnt dauergeschwängert werden, entzünden sich nicht selten ihre Euter. Oder sie werden anderweitig krank. Zu diesem Zeitpunkt kommt dann Antibiotika ins Spiel um die Tiere zu behandeln. Dieses Antibiotika gelangt natürlich auch zu uns Menschen, indem wir Kuhmilch konsumieren.

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Es gibt inzwischen zahlreiche pflanzliche Alternativen für Milch!
Kokosmilch,
Reismilch,
Hafermilch,
Mandelmilch und Sojamilch sind nur einige davon!

Kennst du schon mein „Do it yourself“ Rezept für selbstgemachte Reismilch? Vielleicht magst du das Rezept ja einmal ausprobieren und mir in den Kommentaren berichten wie es dir gelungen ist und ob es dir geschmeckt hat!

Rezepte

Himbeer-Zitronen Kracherl

Sommerzeit ist Kracherlzeit!

Bei Temperaturen von über 30 Grad gibt es wohl nichts erfrischenderes als ein Gläschen eisgekühlte Limonade. Am besten schmeckt es natürlich immer hausgemacht!

Im Zuge der monatlichen Aktion „SEASON YOUR KITCHEN“ vonCookies&Styleund Bissen fürs Gewissen standen im Juni unter anderem leckere, süße Himbeeren neben Zucchini und Brokkoli auf dem Saisonskalender zur Auswahl! Da müsst ihr mich nicht zweimal bitten! Himbeeren gehen immer!

Das erfrischende Himbeer-Zitronen Kracherl ist so schnell gemacht, dass es sich nicht lohnt im nächsten Laden Limonade zu kaufen. Und gesund ist das Kracherl auch noch! Was will man mehr?

Falls du übrigens zu den Personen gehörst, die zu wenig trinken möchte ich dir noch unbedingt diesen Artikel ans Herz legen! Ich bin sicher, dass dir der ein oder andere Trick weiterhelfen wird!

Außerdem verlinke ich dir gerne am Ende des Beitrages das Video zum Rezept in dem du dir ansehen kannst, wie ich meine Limonade zubereite!

Nun aber erstmal zum Rezept!

Himbeer-Zitronen Kracherl
Zutaten
  • Zitronenscheiben (in Viertel geschnitten)
  • Mineralwasser oder Zitronenlimonade (zuckerfrei)
  • Crushed Ice
  • Zitronenmelisse oder Minze
  • frische Himbeeren
  • Strohhalme
  • Zitronenscheiben (zum dekorieren der Gläser)
So wird es gemacht!
  1. Die Himbeeren waschen und zusammen mit 1-2 Blättern frischer Minze (oder Zitronenmelisse) zu einem Fruchtpüree pürieren.
  2. Das Fruchtpüree in Gläser füllen. Eine Schicht crushed Ice in die Gläser geben. Darauf folgen jetzt die geviertelten Zitronenscheibchen und pro Glas jeweils eine ganze Himbeere und ein Blatt Minze. Abermals eine Schicht crushed Ice darauf geben.
  3. Nun wird das ganze mit eisgekühltem Mineralwasser oder der zuckerfreien Limonade aufgefüllt!
  4. Die Gläser mir einer Zitronenscheibe dekorieren und jeweils einen Strohhalm ins Glas stecken!
  5. Und nun: Genieeeßen! 🙂

 

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Stay hydrated! 5 effektive Tipps um mehr Wasser zu trinken!

Gehörst du auch zu den Menschen, denen es schwer fällt ausreichend Wasser zu trinken? Dann kann ich dich trösten! Du bist mit diesem Problem nicht allein. Einem Großteil der Leute gelingt es nicht auf die von den WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfohlene Tagesmenge an Wasser heranzukommen.

Doch es gibt auch eine gute Nachricht! Genügend Wasser zu trinken ist eine Gewohnheit.
Ja, ehrlich! Ausreichend Wasser zu trinken lässt sich antrainieren.

Wusstest du, dass unser Körper zu ca. 70% aus Wasser besteht? Ein Mensch überlebt problemlos mehrere Wochen ohne feste Nahrung. Ohne Wasser jedoch bist du nach spätestens 10 Tagen mausetod!

Wir trinken oft erst, wenn es schon zu spät ist. Wenn du ein Durstgefühl verspürst bist du bereits dehydriert! Es ist daher unheimlich wichtig, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.

Wenn du dir unsicher bist, wie viel Wasser du zu dir nehmen solltest, dann gibt es eine Faustregel an die du dich halten kannst um auf der sicheren Seite zu sein. Und zwar solltest du täglich ca. 50 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht trinken. Bei einem Körpergewicht von 70 Kilogramm solltest du also beispielsweise mindestens 3,5 Liter Wasser trinken.

Nun aber zu den versprochenen 5 Tipps, die dir dabei helfen möchten in Zukunft immer bestens hydriert zu sein!

1.) Start your day right! 
Und da wären wir auch schon wieder beim Thema „Gewohnheiten“! Wasser am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen! Führe eine Routine ein, in der du am besten gleich morgens nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser trinkst! PROST! 

2.) Den Tag richtig ausklingen lassen! 
Unser Körper verliert über Nacht durch Schwitzen einiges an Flüssigkeit! Daher solltest du es dir angewöhnen einige Zeit vor dem zu Bett gehen noch ein großes Glas Wasser zu trinken. 

3.) Erkläre eine Flasche Wasser zu deinem besten Freund! 
Achte darauf, dass du immer eine Flasche Wasser in greifbarer Nähe hast. Packe dir dein Wasser einfach in die Handtasche oder ins Auto. Bereite dir zu Hause einen Krug mit Wasser vor und platziere ihn auf deinem Küchentisch, damit er dich immer wieder daran erinnert zu trinken! Sei kreativ und finde heraus welche Strategie dir am meisten hilft! 

4.) Bringe Pepp in dein Glas! Jetzt wird es bunt! 
Vielleicht hast du schon einmal etwas von „Fruit Infused Water“ gehört. Diese leckeren Vitamin-Wasser liegen gerade absolut im Trend. Vitamin-Wasser schmecken leicht fuchtig und das beste an der Geschichte ist, dass dich dieses Wasser nicht nur zusätzlich mit Vitaminen versorgt, sondern, dass du dir auch deine liebsten Geschmacksrichtungen ganz einfach selbst zusammenstellen kannst. Wie wäre es denn einmal mit Grapefruit und Minze? Oder mit Orange und Zitrone? Ja, selbst Gurken eigenen sich um Waaser zu aromatisieren! Aromatisiere dein Wasser auf diese Art und Weise und schon hast du eine zuckerfreies, gesundes Getränk zur Hand das richtig schön erfrischt!

5.) Vor dem Essen ein Gläschen Wasser nicht vergessen! 
Schaffe auch hier wieder eine Routine und verknüpfe deine Mahlzeiten mit dem Trinken eines großen Glases Wasser. Warum das wichtig ist? Ganz einfach! Du eignest dir somit die Fertigkeit an, regelmäßig vor dem Essen zu trinken und sorgst damit zugleich dafür, dass der Nahrungsbrei optimal von deinem Körper verarbeitet werden kann.

 

 

Rezepte

Kaiserschmarrn (vegan und frei von Industriezucker)

„Corinna, ist das nicht ein bisschen übertrieben, einen veganen Kaiserschmarrn anzubieten und dann auch noch ganz ohne Rübenzucker?“

Nein, das finde ich keineswegs! Denn das geschmackliche Ergebnis des Kaiserschmarrns hat mich absolut überzeugt.

„Und wie wird der Kaiserschmarrn denn süß?“

Eine berechtigte Frage, die jedoch ganz einfach geklärt werden kann. Der Kaiserschmarrn erhält eine natürliche Süße durch die reifen Heidelbeeren und die Banane die im Teig enthalten ist. Außerdem kann noch mit etwas Reissirup (für Diabetiker geeignet) oder mit Ahornsirup gesüßt werden.

Ich habe selbst lange Zeit auf derlei Gerichte wie Kaiserschmarrn verzichtet. Einfach weil ich nicht wusste, wie ich dieses Rezept so veganisieren könnte, dass es auch schmeckt. Eines Tages habe ich das Experiment dann einfach gewagt und siehe da, es hat funktioniert. Und zwar sogar ziemlich gut, wie ich finde.

Es freut mich sehr, dass ich dieses Rezept nun mit euch teilen darf, denn Kaiserschmarrn zählt ja nicht umsonst zu den beliebtesten Süßspeisen Österreichs. Und ich finde es einfach grandios, dass man auch als „Veganer“ nicht auf solche kleinen „Specials“ verzichten muss.

Genug der vielen Worte, jetzt geht´s los!

Kaiserschmarrn (vegan und frei von Industriezucker)
Zutaten
  • 3 EL Mehl
  • Eiersatzpulver zum Ersetzen von 2 Eiern
  • ½ Banane
  • 1 Prise Salz
  • 1 Spritzer Vanilleexktrakt
  • 2 EL Reissirup oder Ahornsirup
  • 125 ml Pflanzenmilch
  • 1 EL Kokosöl
  • Blaubeeren oder Rosinen (nach Belieben)
  • Apfelmus oder Preiselbeermarmelade (für die Version mit den Rosinen)
So wird es gemacht!
  1. In einem kleinen Schüsselchen das Eiersatzpulver anrühren und auf einem kleinen Tellerchen die halbe Banane gut zerdrücken.
  2. Das Mehl in eine Schüssel geben. Das Salz und die Pflanzenmilch dazu geben und gut umrühren. Nun wird das Eiersatzpulver, die zerdrückte Banane sowie Vanilleextrakt und der Reis- oder Ahornsirup hinzugefügt. Vorischt - der Teig darf nicht überrührt werden. Bitte Die Zutaten nun GEFÜHLVOLL miteinander verrühren bis der fertige Teig entsteht.
  3. Die Herdplatte auf hohe Stufe schalten und warten, bis diese richtig heiss geworden ist. Nun das Kokosöl in die Pfanne geben. )Sollte das Kokosöl nicht zimmerwarm sein, wird es sogleich in der Pfanne schmelzen).
  4. Jetzt Kommt der Trick! Den Teig in die Pfanne geben, aber unbedingt den Deckel drauf setzen! Die Hitze minimal herunter drehen und zwei bis drei Minuten warten! Nun sollte der Teig schon etwas Farbe angenommen haben. Wenn dies der Fall ist, den Teig umdrehen und dasselbe Spielchen nocheinmal mit der anderen Seite vollziehen. Also! Teig umdrehen, Deckel auf die Pfanne und kurz warten bis diese Seite leicht Farbe annimmt.
  5. Rosinen oder frische Blaubeeren in die Pfanne geben und den Teig mit Zwei Gabeln so auseinander reissen, wie man es von typischem Kaiserschmarrn kennt.
  6. Wer die Variante mit Rosinen gewählt hat, kann zum Schmarrn noch Apfelmus oder Preiselbeermarmelade genießen!